In 4 Schritten zu professionellen Websitebildern ohne Fotograf

Du hast eine neue Website erstellt und dort all dein Herzblut und deine Mühe reingesteckt. Jetzt fehlen nur deine Bilder. Vielleicht hattest du ein professionelles Fotoshooting, wunderbar. Aber was ist, wenn du gerade keine Möglichkeit hast, einen Fotografen zu engagieren?
Selbst wenn du kein professioneller Fotograf bist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, beeindruckende Bilder für deine Website zu erstellen, die deiner Marke und deinem Stil entsprechen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du selbst hochwertige Bilder für deine Website erstellen kannst und was du bei der Gestaltung und Aufnahme von Fotos beachten solltest. Ebenfalls erhältst du wichtige Tipps zur Bildbearbeitung.

Fotostudio zu hause aufbauen
Das Hinzufügen hochwertiger Bilder zu deiner Website ist erforderlich, um die Aufmerksamkeit deiner Besucher zu gewinnen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Schritt 1: Wähle die richtige Fotoausrüstung

Du musst keine teure Profi-Ausrüstung haben, um beeindruckende Bilder zu machen. Eine gute Smartphone-Kamera kann oft ausreichen, um qualitativ hochwertige Fotos für deine Website zu erstellen. Wenn du jedoch über eine Kamera verfügst, die manuell einstellbar ist, wie eine DSLR oder eine spiegellose Kamera, kannst du mehr Kontrolle über deine Aufnahmen haben.

Schritt 2: Plane deine Bildkomposition

Bevor du mit dem Fotografieren beginnst, überlege dir, welche Art von Bildern du für deine Website benötigst. Mache dir Gedanken über die Komposition der Bilder, einschließlich des Bildausschnitts, der Perspektive und der Platzierung von Elementen im Bild. Achte auf eine gute Ausleuchtung und überlege dir den Einsatz von natürlichen Lichtquellen oder künstlichem Licht.

Schritt 3: Experimentiere mit den Bildeinstellungen

Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln, um interessante Perspektiven zu finden. Spiele mit Tiefenschärfe, um den Fokus auf bestimmte Elemente zu legen. Achte darauf, dass deine Bilder scharf sind und vermeide Verwacklungen.
Tipps für die Outdoor-Fotografie:
Fotoshooting draussen
Du hast ein Shooting geplant und stellst fest: der Himmel ist bedeckt. Wunderbar. Denn so hast du ein gleichmäßiges Licht und keine harten Schatten. In der Nachbearbeitung kannst du das Bild etwas wärmer gestalten, zum Beispiel durch Presets (eine Art Filter).
Das Mittagslicht ist zwar sehr hell, aber auch sehr hart. Ein weiches, sonniges Nachmittagslicht kann auch wunderbar sein, aber in diesen Breitengraden ist das nicht wirklich zu jeder Jahreszeit möglich. Auch hier solltest du darauf achten, dass die Schatten, vor allem im Gesicht, nicht zu hart sind.
Tipps für die Indoor-Fotografie:
Fotostudio zu Hause aufbauen

Es ist sehr vorteilhaft, wenn du dich vor einer großen Lichtquelle platzierst: du stehst mit dem Gesicht zum Fenster gewandt und aus diesem Winkel wird auch fotografiert. So ist dein Gesicht auf jeden Fall schmeichelhaft ausgeleuchtet.
Natürlich hat man nicht immer dort ein Fenster, wo der perfekte Fotohintergrund ist. In diesem Fall empfehle ich dir Softboxen. Gerade wenn du öfter fotografierst. Dann bist du flexibel. Diese sind auch schon für kleines Geld erhältlich und machen ein wunderbar sanftes und weiches Licht. Auch deine Produkte kannst du damit gut ausleuchten.

Selbstauslöser versus andere Personen hinter der Kamera
Natürlich ist es vorteilhaft, wenn du einen Assistenten für deine Fotos hast. Leider ist das nicht immer realisierbar. Auch musst du dich mit der anderen Person hinter der Kamera entspannen und locker posen können. Sollte dies nicht der Fall sein, sieht man das leider sofort auf deinen Bildern. Ansonsten ist es natürlich eine einfache Lösung, die Spaß bringen kann. Voraussetzung ist Vertrauen und beide Personen sollten Lust auf das Shooting haben, um experimentieren zu können. Das erfordert Zeit von beiden Seiten.

Aber es geht auch allein sehr gut, professionelle Bilder für deine Website zu erstellen: Viele moderne Handys haben eine rückseitige Kamera und eine vorderseitige Kamera für den Selfie-Modus. Wenn du dich mit Selbstauslöser fotografierst, hat der Selfie-Modus den Vorteil, dass du dich im Handy-Display sehen und so besser einschätzen kannst, ob du deine Haltung noch ein wenig anpassen musst. Der Nachteil ist, dass die Kamera für den Selfie-Modus häufig weniger lichtstark ist, also weniger Licht durchlässt. Das kann dazu führen, dass deine Bilder verrauschen. Das bedeutet, deine Bilder werden pixelig und fleckig, was sich schwer im Nachhinein korrigieren lässt. Um das Problem zu umgehen, achte auf eine besonders gute Ausleuchtung, dann bekommst du schöne Bilder für dein Marketing, ohne große Kosten.

Schritt 4: Die Bildbearbeitung
Nachdem du deine Bilder aufgenommen hast, kannst du sie mithilfe von Bildbearbeitungssoftware optimieren. Programme wie Adobe Photoshop oder Lightroom bieten eine Vielzahl von Werkzeugen zur Bearbeitung von Farben, Kontrasten, Belichtung und mehr. Achte darauf, dass du deine Bilder nicht überbearbeitest und ein konsistentes Erscheinungsbild auf deiner Website beibehältst.
Darüber hinaus kann es notwendig sein, Bilder zu beschneiden oder auszurichten, um störende Elemente zu entfernen oder den Fokus auf das Hauptmotiv zu legen. Auch die Retusche spielt eine wichtige Rolle, um störende Elemente wie Flecken oder Unreinheiten zu entfernen und ein professionelles Erscheinungsbild zu erzielen.

Die Größenanpassung ist ebenfalls entscheidend, um sicherzustellen, dass deine Bilder die richtige Größe und Auflösung für die Verwendung auf deiner Website haben. Dies optimiert die Ladezeiten und trägt zu einer guten Benutzererfahrung bei.
Solltest du dich regelmäßig mit Bildbearbeitung beschäftigen, ist Lightroom sehr gut geeignet. Hier kannst du schon zielgenau korrigieren. Lightroom ist weniger komplex als Photoshop und für Einsteiger sehr gut geeignet, um sich in die Materie der Bildbearbeitung einzufinden und schnell sehr hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Ebenfalls kannst du hier Presets anlegen. Diese geben deinen Bildern einen konstanten Look mit einem Klick.

Natürlich kannst du auch Apps nutzen, aber hier hast du wenig Kontrolle über das Endergebnis.
Durch die Anwendung dieser Bildbearbeitungstechniken kannst du sicherstellen, dass deine selbst erstellten Bilder das professionelle Aussehen haben, das deine Website benötigt, um Besucher anzulocken und zu engagieren.

Zusammengefasst: So erstellst du professionelle Webseitenbilder ohne einen Fotografen

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Wähle die richtige Fotoausrüstung

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Plane deine Bildkomposition

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Experimentiere mit den Bildeinstellungen

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Bearbeite deine Bilder immer nach

Dieser Artikel ist von

Caroline Drblik

Ich bin Caroline Drblik, Webdesignerin für Dienstleisterinnen, Coaches und Trainerinnen wie dich – wenn dir eine ästhetische Website wichtig ist, die deinen persönlichen Stil widerspiegelt und deine Expertise unterstreicht.

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