Eigene Website erstellen, so gehst du vor

Vielleicht fängst du gerade mit deinem Business an und möchtest eine Website erstellen, wunderbar. Die richtige Entscheidung, denn die deutliche Mehrheit der Menschen sucht online nach Lösungen für ihr Problem.

Zu der Websiteerstellung gehört auf jeden Fall eine sorgfältige Planung, damit das auch was wird.

Für den Start brauchst du keinen fancy und riesige Seite. In der Regel reicht am Anfang ein Onepager, auf dem die Leute sofort erfahren, worum es bei dir geht. Onepager bedeutet wirklich nur eine Seite.

Du kannst später deinen Online-Auftritt noch immer erweitern und ausbauen oder das Projekt Website an einen Designer geben. Wichtig ist aber, dass du online schon mal gefunden wirst und Google deine Domain bekannt ist. So legst du schon mal den ersten Grundstein, um online zu wachsen.

Tipp: Verzichte auf eine „Coming-Soon“ Seite ohne relevanten Inhalt. Grundsätzlich macht es bei WordPress Sinn, eine Coming-Soon Seite einzurichten, da niemand das Gebastel im Hintergrund sehen muss. Aber füttere die Seite schon mal mit Infos über dich: Wer bist du? Was machst du? Vielleicht hast du auch schon ein Bild von dir, was du hochladen kannst. Darunter kannst du immer noch schreiben, dass die Seite im Aufbau ist.

Im Folgenden erfährst du, was zum Start dazu gehört, was du sonst noch beachten solltest. Rechtssicherheit ist auf jeden Fall auch ein Thema, selbst wenn du nur eine einzige Seite hast.

Diese Fragen solltest du für dich vorher klären:

Die Erstellung deiner Website besteht aus einem Planungsteil und aus einem Umsetzungsteil. Je besser du vorher planst, desto mehr Zeit sparst du am Ende, wenn es an den Bau deiner Website geht.

Was du vorher für dich klären solltest:

  • Was ist das Ziel deiner Website?
  • Was bietest du genau an?
  • Für wen hast du eine Lösung?
  • Kannst du deine Dienstleistung in einer Minute erklären?
  • Wie lautet dein Slogan?
  • Wer genau ist deine Zielgruppe und welches Problem hat sie?
  • Warum sollte deine Zielgruppe bei dir kaufen und nicht woanders?
  • Wer sind deine drei größten Konkurrenten?
  • Welche Marketingkanäle planst du in der Zukunft?
  • Wie sieht dein Branding / Corporate Design aus?

Definiere das Ziel deiner Website

In der Regel ist das Ziel einer Website die Kundengewinnung oder die Aufklärung und Information.

Am Anfang steht meist die Kundengewinnung im Vordergrund. Doch wie genau sollte dies aussehen?

Sollen die Interessenten ein Kontaktformular ausfüllen, dich anrufen oder dir eine E-Mail schreiben? Auch kannst du sie animieren, in den Newsletter zu kommen, ein Erstgespräch mit dir zu vereinbaren und so weiter.

Vielleicht möchtest du sie auch schon direkt auf der Website über neue Produkte und aktuelle Angebote informieren?

Lege dein Hauptziel fest und noch einige Nebenziele, die deine Website im ersten Schritt für dich erreichen soll.

Lege den Aufbau deiner Website fest

Wie viele Seiten sollte deine Website haben, wenn du dich für mehr als eine Onepager entscheidest?

Was möchtest du genau vermitteln?

Beachte auch, dass du gesetzlich vorgeschriebene Seiten haben musst, wie Impressum und Datenschutzvereinbarung.

Lass uns bei dem Beispiel der ersten Seite bleiben:

Was gehört auf die Startseite deiner Website?

  • Im oberen Teil, das ist der, den man sieht, ohne zu scrollen, sollte sofort ersichtlich sein, was du anbietest. Hier steht deine H1, dein Slogan.
  • Beschreibe darunter dein Angebot und deine Leistung
  • Bietest du ein Webinar an? Dann rauf damit auf die Seite
  • Schreibe auch einen kurzen Text über dich
  • Wenn du ein lokales Unternehmen hast, sollten deine Adresse und die Öffnungszeiten unbedingt abgebildet werden.
  • Du willst E-Mailmarketing betreiben? Dann sollte ein 0€ Produkt auf deine Seite.
  • Positive Kundenmeinungen und Referenzen sind ebenfalls hilfreich, wenn du diese schon hast.
  • Kontaktmöglichkeiten nicht vergessen

Noch ein paar Tipps:
Bilder nicht vergessen, vor allem von dir. Auch ein Video kann hilfreich sein, gerade dann, wenn du ein Personal Brand bist, gibt ein Video einen guten ersten Eindruck. Achte außerdem darauf, dass du die Schrift nicht zu klein wählst und die Ansicht für mobile Endgeräte optimierst.

Hier kannst du es nochmal im Detail nachlesen >>

Finde deinen Domainnamen

Wenn du deine Leistungen lokal anbietest, kann es unter Umständen sinnvoll sein, den Ortsnamen mit einfließen zu lassen. Ebenfalls kannst du auch deine Dienstleistung in den Domainnamen einbauen. Das ist natürlich kein Muss.

Wo bekommst du die Domain denn nun her?

Es gibt hier ganz verschiedenen Anbieter. Unabhängig vom Websitetool. Meine Empfehlungen und den kompletten Leitfaden kannst du dir hier für 0€ runterladen: 

Wähle dein Websitetool

Womit möchtest du deine Website bauen?

Ich empfehle dir grundsätzlich 2 Tools.

Wix (Studio) und WordPress Divi Theme und Pagebuilder

Was ist Wix und Wix Studio?

WIX: Es handelt sich um eine All in One Lösung. Das bedeutet, dass du dir bei Wix Studio keine Gedanken über das Hosting machen musst oder über die Sicherheitsupdates deiner Website. Auch hast du schon ein Newslettertool integriert, was sehr angenehm ist.
Die Einarbeitung ist relativ einfach, aber du kommst aber leichter an deine gestalterischen Grenzen.

Du hast verschiedene Designvorlagen zur Auswahl, die du bei einem Onepager erstmal verwenden kannst. Mit deiner wachsenden Fähigkeit wirst du das Ganze mehr und mehr erweitern und für dich konfigurieren können.

Wix Studio: Dies ist schon etwas komplexer. Hier hast du schon mehr Möglichkeiten und kannst auch in den Code eingreifen. Derzeit gibt es noch nicht so viele Templates hierfür. 

Zur Entscheidungsfindung, ob Wix (Studio) oder WordPress für dich mehr Sinn macht, lies gerne meine Artikel:

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WordPress Divi Theme und Pagebuilder

Hier ist deiner Kreativität keine Grenze gesetzt, aber du musst dich einarbeiten, das kostet schon mehr Zeit und Nerven und du musst dich um die Wartung deiner Website kümmern und das regelmäßig. Ich persönlich arbeite sehr gern mit dem Divi Theme und Pagebuilder. Um das Hosting musst du dich selbst kümmern, bist aber flexibel, in welchem Land dies stattfinden soll, im Gegensatz zu Wix Studio, wo du keinen Einfluss auf den den Hostingort hast.

Bei Divi gibt es ebenfalls verschiedene, sehr coole Designvorlagen. Auch hier kannst du für dich am Anfang eine passende Auswahl treffen, bis du so vertraut mit dem Tool bist, dass du deine Website weiter ausbauen kannst.

Zur Entscheidungsfindung, ob Wix (Studio) oder WordPress für dich mehr Sinn macht, lies gerne meine Artikel:

Weitere Punkte, die du für deine Website beachten solltest:

 

  • Brand Design festlegen
  • Texte für deine Website
  • Rechtlichen Stolpersteine
  • Bilder für deine Webite
  • Plugins für deine Webiste
  • Sicherheit für deine Website
  • Suchmaschinenoptimierung

Diese Punkte und mehr erkläre ich dir Schritt für Schritt in meiner Website Checkliste. Ebenfalls erhälst du dort hilfreiche Links und Tipps, wie du dein Branding kostenkünstig erstellen kannst.

Dieser Artikel ist von

Caroline Drblik

Ich bin Caroline Drblik, Webdesignerin für Dienstleisterinnen, Coaches und Trainerinnen wie dich – wenn dir eine ästhetische Website wichtig ist, die deinen persönlichen Stil widerspiegelt und deine Expertise unterstreicht.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verzichte ich auf das Gendern. Natürlich sind alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen.

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